FROM GOOD TO GREAT TO BE.YOND - Markus Riedel
Shownotes
Markus Riedel ist geschäftsführender Gesellschafter von Riedel, einem führenden Münchner Immobilienunternehmen in zweiter Generation. In dieser Episode tauchen wir gemeinsam in die Frage ein, wie Unternehmen wie seines so rasant wachsen können, ohne ihre Identität zu verlieren.
Wir erörtern, warum wirtschaftlicher Erfolg mehr braucht als gute Strategien – nämlich eine klare Vision, gelebte Werte und den Mut, Unternehmenskultur bewusst zu gestalten. Markus erzählt, wie sich sein Familienunternehmen in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat und weshalb Wachstum immer auch bedeutet, Menschen Orientierung und Sinn zu geben.
Ein zentrales Thema unseres Gesprächs ist die Verbindung von persönlicher und unternehmerischer Entwicklung. Warum Führung bei der eigenen Haltung beginnt, weshalb Unternehmen vor allem Menschen miteinander verbinden und wie aus einer klaren Identität nachhaltiger Wert entsteht – für Mitarbeitende, Kunden und die Gesellschaft.
Diese Podcast-Folge lädt dazu ein, Unternehmertum als Verantwortung zu verstehen und Wachstum nicht nur an Kennzahlen zu messen, sondern an der Wirkung, die wir gemeinsam entfalten können.
Viel Freude und Inspiration! Euer Peter
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Ich freue mich über den direkten Austausch mit euch: zum LinkedIn-Profil von Peter Martin
Transkript anzeigen
00:00:03: Herzlich willkommen zum Podcast Conscious Grows für ein neues Bewusstsein in der Wirtschaft.
00:00:08: Ich bin Peter Martin, in meinem Podcast spreche ich regelmäßig mit Menschen darüber wie wir heute schon zu einem besseren Morgen beitragen können und was es nachhaltig dazu braucht um Wachstum
00:00:21: und
00:00:22: ein neues bewusst sein zu schaffen.
00:00:25: Wir nennen es Conscious Gross!
00:00:27: Ich freue mich ganz besonders drüber dass Heute Zusammensitze mit Markus Riedl.
00:00:35: Uns verbindet viele Jahre Wegstrecke schon gemeinsam, mal mehr, mal weniger.
00:00:43: Markus Riegel ist in der zweiten Generation von Riedlemobilien jetzt am Ruder.
00:00:49: er ist Geschäftsführer Mehrheitsgesellschaft und führt dieses Unternehmen in die Neue Generation.
00:00:58: Herzlich willkommen, Markus Riedlich.
00:01:00: freu mich sehr dass du bei uns bist.
00:01:03: Vielen Dank Peter für die Einladung.
00:01:05: ich bin sehr gespannt auf das Gespräch und freue mich.
00:01:08: Sehr schön!
00:01:08: Du Markus wir tauchen gleich ein.
00:01:12: Wir wollen ja heute mit Mütters auch gemeinsam bisschen aufräumen.
00:01:16: Es gibt da diesen Satz der sich irgendwie seit Jahrhunderten hält und er heißt Die erste Generation baut auf, die zweite verwaltet.
00:01:27: Die dritte verspielt alles.
00:01:29: Jetzt herzlichen Glückwunsch!
00:01:31: Ich weiß du bist bereits die zweite Generation.
00:01:34: Ist es so dass du nur noch verwaltest und erzähl doch mal von dir wie du dazu gekommen bist eigentlich in euer Unternehmen mit einzusteigen?
00:01:45: Ja danke das ist natürlich eine spannende Frage.
00:01:47: Also ich glaube nur verwalten ist es nicht, aber ja so eine gewisse Heritage geht natürlich mit einer zweiten Generation irgendwie immer einher.
00:01:55: Aber vielleicht ein bisschen zu meinem Werdegang... Ich bin in München geboren und bin auch hier aufgewachsen, war dann hier auf dem Gymnasium und bin dann an die European Business School gegangen im Österreich Winkel und das war ne super Zeit!
00:02:09: Eine Super-Union.
00:02:10: und da gab's zwei Wahlpflichtfächer, die man im Hauptschulium wählen musste.
00:02:14: Das eine war Immobilienökonomie, das andere war Finance & Banking für mich.
00:02:17: Und Finance&Banking war so die ausgezeichnete Wahlpflichtfach was man da wählen konnte.
00:02:23: Das musste man quasi machen wenn man auch etwas auf sich hielt.
00:02:25: also hab ich das gemacht.
00:02:28: Dann musste ich ein zweites wählen und irgendwie lag Immobilier nahe durch die älterliche Firma.
00:02:34: und dann habe ich also Immobilientokonomie als zweites Fach dort gemacht Und danach wollte ich eigentlich promovieren, hatte auch schon meinen Promotionsplatz bei Professor Schulte damals relativ bekannt in der Immobilienwirtschaft.
00:02:47: Dann gab es einen Probeinterview wo wir quasi als Studenten üben sollten uns bei Unternehmen vorzustellen und eines dieser Probe-Interviews was ich mir da ausgesucht habe war bei Morgan Stanley.
00:02:59: Und dann hab' ich dieses Gespräch dort mit dem geführt und bin zum Glück relativ entspannt in die Sache reingegangen weil ich dachte das ist ja nur ein Testgespräch also kein echtes.
00:03:08: Und nach dem Gespräch hat er mir gesagt, Mensch du das war ein gutes Gespräch.
00:03:12: Wir würden dich direkt nach London einladen.
00:03:15: kannst eine Runde bei uns überspringen?
00:03:17: hast du nicht Lust es zu machen?
00:03:19: Ja also das mache ich schon.
00:03:20: den Business Class Flug nach London den leiste ich mehr und dann wird man da hingefahren und da gibt's irgendwie ein tolles Event rum.
00:03:27: Und dann muss man natürlich da so ein paar Tests machen und bin auch da relativ locker hingegangen, weil ich wusste, ich gehe promovieren.
00:03:34: Zu meiner großen Überraschung haben die mir am Ende danach diesen Gespräch eine Zusage gegeben.
00:03:40: Dann hatte ich irgendwie die zwei Angebote nebeneinander liegen einmal Promotion, einmal Morgen Stanley und habe mich damals wirklich zum Glück für Morgen Stanley entschieden.
00:03:49: Und das waren dann zwei der leerreichsten oder auch anstrengendsten Jahre, die ich je hatte.
00:03:55: Ich hab da sicher mehr gelernt als in der ganzen Zeit im Studium, was die einem drei Monaten in einer eigenen Akademie dabei gebracht haben war sehr beeindruckend.
00:04:05: Das habe ich zwei Jahre gemacht.
00:04:07: Das war aber so anstrendend, dass es mir leider ein bisschen auf die Gesundheit geschlagen hat.
00:04:11: Da habe ich eine schwere Lungenzündung bekommen und dann habe ich festgestellt, das ist es wahrscheinlich nicht auf Dauer.
00:04:19: Und zur gleichen Zeit hatte mein Vater mich gefragt, ob ich ihm nicht ein bisschen aushelfen könnte.
00:04:24: Weil meine Mutter weniger arbeiten wollte.
00:04:26: und dann hab ich gedacht ... Na ja?
00:04:28: Dann schreibe ich also mal eine Bewerbung an meinen Vater quasi!
00:04:32: Der hat gesagt, komm lass uns das machen.
00:04:34: Dann bin ich in die Firma rein.
00:04:36: Damals waren wir, ich glaube, neun Leute.
00:04:38: Meine beiden Cousins, der Max Riedl und der Ralph Heidelmann waren schon da.
00:04:43: Ich glaub, ich hab die Personalin immer zehn oder elf oder so.
00:04:47: bin ich mit in die Firma rein und hat mir dann großen Spaß gemacht.
00:04:51: Und dann kam es relativ früh dazu, dass man natürlich meinen Vater, mein Cousin, der Max und der Ralf haben mir gezeigt wie man Immobilien fotografiert und wie man Grundrisse beauftragt und wie Man Texte schreibt.
00:05:01: Aber irgendwie hat mich immer das ein bisschen mehr gekitzelt, rauszufinden.
00:05:06: Mit was können wir uns denn von unseren Wettbewerbern abheben?
00:05:08: Wie schaffen wir es, dass die Leute zu uns kommen?
00:05:12: und wie?
00:05:12: was differenziert eigentlich die Firma Riedelmobilien damals ... Was meine Eltern gemacht haben und meine Cousins, was differenziert uns eigentlich von den anderen Wettbetwerbern.
00:05:23: Und dann hab ich angefangen mit Marketing.
00:05:25: Ich glaube, jetzt sechs Monate nachdem ich eingestiegen bin haben wir den ersten Brand-Relaunch gemacht zu einem Mini.
00:05:31: Wir haben das Brand ein bisschen umgestellt und hatten eine einheitliche Farbe gehabt an einheitlichen Schriften usw.
00:05:38: Und das haben wir dann weiter aufgebaut bis, glaube ich, wir uns übern Weg gelaufen sind, im Jahr zwei Tausendsechzehn, in dem Jahr zwei tausend siebzehn.
00:05:46: Da war wieder so einen Schritt gekommen wo man merkte meine Eltern würden gerne weniger arbeiten und die ziehen sich ein bisschen zurück.
00:05:53: Wir als nächste Generation sind schon sehr aktiv, sind aber natürlich noch nicht so sichtbar und die Firma trägt ... Noch nicht unsere Kultur.
00:06:04: Sondern ist schon auch eben sehr die Firma von meinen Eltern.
00:06:07: Mhm.
00:06:08: Und was mich damals immer schon umgetrieben hat war... Was ist es eigentlich?
00:06:13: Was meine Eltern anders gemacht haben als die anderen Marktteilnehmer, wie gesagt, was uns differenziert hat?
00:06:18: Das war nicht leicht da den Finger draufzulegen!
00:06:22: Und ich glaube, das hat ja sehr viel dazu mit zu tun, dass die sich mehr für die Menschen interessiert haben als nur für die Gebäude.
00:06:29: Dieses Thema hat mich dann sehr beschäftigt und dann haben wir uns kennengelernt und haben sehr schnell über das Thema Werte gesprochen.
00:06:38: Das hat bei mir stark verhaftet, weil ich gesagt habe irgendwie müssen wir ja das was meine Eltern gemacht haben...
00:06:47: Intuitiv richtig gemacht?
00:06:49: Genau!
00:06:51: Skalierbar wäre wahrscheinlich das aktuelle richtige Wort dafür machen.
00:06:54: Und müssen es irgendwie für eine größere Menge an Menschen, an Kollegen bei uns verständlich erlebbar und dann auch umsetzbar machen?
00:07:03: Das haben wir dann glaub ich im Jahr zwei Tausend siebzehn, in diesem sehr aufwendigen Prozess mit meinen Eltern, mit meinem Cousin gemacht, wo's ja durchaus Reibungen gab und wir wirklich definieren mussten, was steht denn die Firma Und für was steht sie nicht?
00:07:19: Das war wirklich, fand ich ein sehr toller Prozess.
00:07:23: Der hat sehr viel energiefrei gesetzt weil er Klarheit gebracht und Richtung kanalisiert hat.
00:07:30: Und ja das haben wir dann ja in den letzten Marken-Relaunch mit dem Jahr im Jahr ist.
00:07:39: Von diesen Ergebnissen haben wir jetzt über fast zehn Jahre, acht Jahre sehr stark profitiert und haben, glaube ich eine gemeinsame Haltung in der Firma.
00:07:48: Und auch ein ja umgesetztes Marketing was sehr konsistent nach außen funktioniert habe eine tolle Marke.
00:07:57: Das hat mir jetzt acht Jahre lang einen großen Spaß gemacht dass wir das mit Leben füllen können.
00:08:02: Was mich dabei immer irgendwie am meisten begeistert ist wenn ich heute einen Mitarbeiter bei uns frage warum bist du denn bei uns?
00:08:11: dann kommt fast immer wegen den Werten.
00:08:14: Und das ist doch interessant, es geht nicht um die Bezahlungen oder es geht auch nicht um schöne Immobilien sondern es geht um die Werte und das fand ich immer toll und das für mich ein Zeichen dass das auch im Unternehmen verhaftet ist und nicht nur einen Zettel an der Wand.
00:08:30: Wow!
00:08:31: Toll jetzt sind wir bereits durch die letzten ... ähm ... dreiundvierzig Jahre könnte man sagen galoppiert.
00:08:39: Ich würde gerne noch mal zurück, weil ich habe mich gefragt war das die immer klar dass du ins eigene Unternehmen willst?
00:08:48: oder war das vielleicht einfach so ein Wunsch der noch gar nicht so klar war als du junger warst und in der App studiert hast?
00:08:58: Und unterwegs war es auf der Welt.
00:09:00: Du warst ja unterwegs.
00:09:01: Ja genau.
00:09:02: also ich würde nicht sagen dass das von vornherein klar war.
00:09:05: ich glaube dass das vielen Leuten oder vielen Kindern von Unternehmern nicht sofort klar ist, dass sie da reingehen wollen.
00:09:12: Aber ich denke man kriegt natürlich so ein bisschen mit der Muttermilch und auch am Abendessens-Tisch und beim Mittagessen kriegst du die Gespräche der Eltern mit.
00:09:21: Und wenn du über den Thema schon relativ viel weißt und das dir jetzt nicht ganz fremd ist dann weckt es natürlich auch Interesse.
00:09:28: Wenn du das so früh mitkriegst hast du natürlich ein größeres Wissen schon über einen Thema und einfach einen Hintergrund dazu dass sich das finde ich immer natürlich ergibt bis zum gewissen Grad.
00:09:40: Wie damals diese Entscheidung war, naja was macht denn als zweites Wahlpflichtfach?
00:09:44: Na ja Immobilienökonomie da habe ich einfach schon so ein bisschen Grundinteresse und einen Grund Know-how.
00:09:51: Zu diesem Weibpflichtfach gehörten dann auch zwei Aufenthalte im Ausland und da durfte ich mir aussuchen, wo man hingeht.
00:10:00: Und ich bin ein Semester an die University of Technology mit einem Masterstudiengang für Immobilienökonomie gegangen was super spannend war.
00:10:09: wir haben natürlich nur gelernt in der Zeit klar also in Australiens Sydney.
00:10:13: Wir mussten den ganzen Tag lernen, das war sehr hart.
00:10:16: Das war auch Zeit für interkulturellen Austausch.
00:10:22: Sehr schön!
00:10:23: Und danach war ich hier noch ein Semester in Hong Kong an der Hong Kong University of Technology was extrem spannend war.
00:10:30: da gab es einen Professor MacKinnon.
00:10:32: mit dem habe ich eine Asian City Tour gemacht.
00:10:35: das war wahrscheinlich so in der Universität des Spannens der was wir machen durften.
00:10:38: wir sind durch alle asiatischen Großstädte gereist Und haben uns dort mit den führenden Projektentwicklern getroffen und haben uns die größten Projektentwickelungen angeschaut, die sie umsetzen durften.
00:10:51: Man hat von denen gehört was funktioniert da gut?
00:10:53: Was funktioniert nicht so gut?
00:10:55: Da geht es technisch sehr viel weiter als wir das hier machen.
00:10:59: Da ging's immer um Land Reclamation also Land wurde gewonnen überhaupt erst vom Meer um darauf dann den Skyscraper zu bauen der vielleicht auch noch bei dem Erdbeben stehen bleibt.
00:11:08: Das waren schon technisch anspruchsvolle Gebäude und Projekte in wahnsinnig dynamischen Märkten.
00:11:14: Das hat irrsinnlich viel Spaß gemacht, so.
00:11:16: Und dann hab ich, glaub ich, viel mitgenommen ... Dann war eben noch mal zwei Semester an der Apps in Österreich Winkel.
00:11:23: Hab damals meine Diplomarbeit über den deutschen Real Estate Investment Trust geschrieben.
00:11:28: Die sind in Deutschland ja nie so richtig groß angekommen in Amerika, aber ist das ein sehr viel größeres Investment-Vehikel.
00:11:36: Und danach kam die Zeit bei Morgenstelle.
00:11:40: Was hast du denn beim Morgensdandy gelernt?
00:11:42: Was würdest du sagen, was sind die drei größten wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Zeit?
00:11:50: Echsel.
00:11:54: Also das war natürlich das, was die uns wahnsinnig gut beigebracht haben ist eigentlich mal Financial Modeling wie man mit Excel einfach... größere, komplexere Aufgaben wie so große Projektentwicklungen in Zahlen fassen kann und analysieren können.
00:12:09: Was mir schon heute bei der Geschäftsführung des Unternehmens sehr hilft weil ich natürlich Umsätze mit Excel gut analysieren kann.
00:12:15: Ich kann Bewertungsverfahren gut bauen.
00:12:17: das war auch eine der ersten Sachen die ich damit gebracht habe.
00:12:20: Das ist jetzt on a side note.
00:12:21: es sind Spaß aber trotzdem es war ein Skill der schon sehr viel gebracht hat.
00:12:26: lustigerweise hatte Morgan Stanley damals ich weiß nicht ob das immer noch Aber den Spruch oder die Vision, think like an owner.
00:12:37: Das war deren quasi Credo und denen ging es immer darum dass jeder seine Entscheidung so treffen sollte als würde ihm die ganze Firma gehören was ich sehr cool fand.
00:12:48: wird sagen das habe ich mitgenommen zu sagen es hilft wenn die Menschen für das Unternehmen denken nicht für sich.
00:12:59: Das haben die gut ganz gut hingekriegt da.
00:13:03: Ansonsten war das natürlich eine wahnsinnig bewegte Zeit, ne?
00:13:06: Ich hab da im Jahr seven angefangen und da ging die Subprime-Krise gerade in den USA los.
00:13:12: Mein erster Tag war der Tag wo in Amerika ein damals sogar Morgan Stanley Trader in die Börse reingelaufen ist mit einem großen fetten T-Shirt I'm short your house.
00:13:24: Also ich wette auf dem Preisverfall deines Hauses was ein Riesen-Skandal war, aber genauso ist es gekommen.
00:13:30: Die Subprime-Krise ist geplatzt und ab dem Moment ging eigentlich nur noch alles bergabt.
00:13:34: die zwei Jahre, die ich da gearbeitet hab.
00:13:36: War aber wahnsinnig spannend weil ich damit in alle Themen sehr weit reingelassen wurde.
00:13:41: Weil alle hatten alle Hände voll zu tun, was zu retten ist.
00:13:44: Und in der Zeit ist man dann auch als Analyst nicht nur zum Kopieren da sondern wird schon für die größeren Brände eingesetzt.
00:13:53: Und ja so dieses Verantwortung übernehmen Reinspringen und machen, auch wenn du noch nicht weißt wie du es lösen sollst.
00:14:02: Machen und umsetzen das ist glaube ich... Das ist das zweite was ich da mitgenommen habe.
00:14:07: Du hast gerade auch erzählt dass es dort eine Akademie gab.
00:14:11: drei Monate Ausbildung Ist morgen Stanley deshalb so ein Bryant weil sie einfach sehr viel in die Skills und am Schluss letzten Endes auch in die Menschen investieren?
00:14:24: Ja ich glaube Da gibt es noch eine lustige Anekdote, also diese Akademie ist in London.
00:14:31: In Canary Wharf haben die dafür einen eigenen Gebäudeteil hier im Headquarter und da kommen dann die nehmen.
00:14:37: jedes Jahr ich glaube zwei hundertfünfzig Analysten sind so ein Jahrgang weltweit.
00:14:43: Die kommen dann alle dorthin und werden dort trainiert.
00:14:45: Und das Interessante war... Ich saß dann da in den Rhein und links und rechts von mir saß jemand Und dann gab's so die ersten Aufgaben.
00:14:53: Dann hab ich den links von mir gefragt, was er eigentlich so gemacht hatte und man ja im Rocket Scientist.
00:14:59: Dann habe ich rechts rüber geschaut und der meinte, ich bin Atomwissenschaftler als Bachelorstudium.
00:15:06: Also im Kopf rechnen werden die schneller sein als ich, weil ich ein bisschen aufpassen müssen.
00:15:12: Und das war natürlich dann auch so ne?
00:15:14: Die hatten von Business und Management keine Ahnung.
00:15:18: Die waren aber natürlich ziemlich clever und ziemlich gut im Kopf.
00:15:22: Was die glaube ich ganz stark gemacht haben da ist they hire for talent and then train for skill Und das ist was der vorher konnte, hat keine Rolle gespielt.
00:15:34: Die haben den in drei Monaten alles beigebracht, was du danach brauchst und dann hatten sie sehr talentierte, sehr schlaue Leute, die das BWL-Wissen innerhalb von kurzer Zeit bekommen haben.
00:15:46: Das war irrsinnig!
00:15:47: Ich hatte einen irrsindlich gute Trainer, gab jeden Montag gab es eine Prüfung, eine Woche Montagprüfung nächste Woche.
00:15:54: Damit haben wir verhindert dass wir die Wochenenden in London zu sehr genossen haben Und das war sehr streng und sehr taktvoll, aber unglaublich lehrreich.
00:16:05: Glaubst du, dass damals schon irgendwie für die Diversity eine große Rolle gespielt hat?
00:16:10: Ich meine es klingt ja so ruhig!
00:16:12: Du hast ein Team was sehr vielfältig ist.
00:16:15: Ja absolut also das hat sicher eine große Role gespielt.
00:16:20: da waren natürlich auch alle möglichen Leute aus Alle Herren Länder, die dann da zusammengekommen sind und Klaso-Teams.
00:16:28: Je älter interkultureller sie in dem Fall natürlich bei der globalen Firma sind umso mehr Blickwinkel bringen die auch mit rein und das hat schon hervorragend funktioniert.
00:16:37: also da war es schon und ist.
00:16:38: lustigerweise haben die das auch geschafft was uns glaube ich auch ganz gut gelingt auf Basis dieser Werte.
00:16:45: Die haben eine extrem gute Community dort zusammengeschnitten, die gut harmoniert hat und wo die Leute gerne zusammengearbeitet haben.
00:16:52: Ich hab alle Leute, die ich da kennengelernt habe mit denen war ich auf einen Schlag mehr oder weniger befreundet.
00:16:58: Und wenn man dann nachts bis um zwölf oder eins saß, saß man da ganz gerne weil links und rechts saß einer den man auch gern mochte.
00:17:05: Das haben die gut hingekriegt und das ist so ein Teil, den hab' ich da auch mitgenommen Dass wir schon durch unser Recruiting versuchen Menschen zusammenzustecken, die gut zusammen passen.
00:17:17: Und interessanterweise durch die Werte selektiert sich das sogar bis zum gewissen Grad vor.
00:17:23: Wir schreiben natürlich auch noch außen drauf Und wer sich damit gar nicht identifiziert, der bewirbt sich gar nicht erst.
00:17:30: Also wenn jemand sagt ich will schnell viel Geld verdienen, dann liest er unsere Werte und denkt na das sieht nach einem längeren Weg aus.
00:17:37: Das mache ich nicht.
00:17:37: Ja und dadurch habe ichs Gefühl, selektieren wir vor und kriegen schon so die richtigen Bewerber.
00:17:43: Wir kriegen glaube ich zwei tausend fünfhundert Bewerbungen pro Jahr.
00:17:47: Ich weiß gar nicht wie unsere Elge Abteilung das schafft.
00:17:49: es ist ziemlich aufwendig und da haben wir natürlich das Privileg dass wir uns dann die Leute raussuchen können die gut zu uns passen.
00:17:57: Wir springen rein, weil das ist ja spannend.
00:18:00: Du kommst immer wieder auf die Werte zu sprechen und das freut mich übrigens sehr.
00:18:07: Also es heißt, die Wärte helfen euch bei der ganzen, man könnte sagen Organisationsentwicklung, bei den ganzen Prägungen dieser Kultur aber auch bei der Prägung eurer Wertschöpfung wenn wir in dem Prozess nochmal eintauchen dürfen gemeinsam.
00:18:23: Wir haben ihn ja schon zweimal gemeinsam erlebt.
00:18:28: Werte haben etwas Dauerhaftes, sie sind irgendwie einmal da und dann wieder weg.
00:18:34: aber wir hatten ja im Jahr den Werteprozess gemacht noch im kleinen Kreis.
00:18:39: ich weiß, wir waren eben ich glaube sechs bis sieben oder so was acht Und jetzt durften wir nochmal machen.
00:18:46: vor einem Jahr sind wir wieder eingetaucht in die Werte einige haben sich Bestände gezeigt und sind geblieben.
00:18:54: Und es gab trotzdem das eine oder andere, was sich verändert hat.
00:18:58: aber vielleicht noch mal zurück zum Thema Werte.
00:19:01: warum sind werte für dich ein Kompass auch für dich in der Führung, in der Gestaltung dieses Unternehmens und letzten Endes auch in der zweiten Generation.
00:19:11: Weil du übernimmst ja die Werte wo deine Eltern noch mitgearbeitet haben sie mit geprägt haben, auch dabei waren als wir die Worte zum ersten Mal formuliert haben diese Werte kann und zum ersten mal gemacht haben und jetzt halt ihr einen Schritt weiter gegangen.
00:19:24: was ist da passiert?
00:19:26: Und was bedeutet das für deine Führungen?
00:19:29: Deine Aufbau der Organisation?
00:19:32: Ich glaube, wir haben die Werte, die wir damals gemacht haben, passen zu der Zeit sehr gut.
00:19:37: Und sie haben uns geholfen wie gesagt das was meine Eltern aufgebaut haben in Worte zu fassen, niederzuschreiben und damit vermittelbar an unser Team zu machen.
00:19:49: Jetzt sind wir natürlich von der Zeit... Damals waren wir ... im Jahr zwei tausend, siebzehn oder achtzehn waren wir glaube ich ungefähr zwanzig Leute vielleicht fünfundzwanzig Und letztes Jahr waren wir ungefähr bei hundert, jetzt immer ungefähr bei Hundertdreißig.
00:20:04: Also dieses schnelle Wachstum bringt natürlich auch Veränderung mit sich und diese Veränderungen muss sich reflektieren in den Werten die das Unternehmen hat und wir haben festgestellt dass ein paar Sachen uns vielleicht nicht klar genug waren um sie in die größere Gruppe an Menschen transportieren zu können und es würde uns leichter fallen wenn wir das damit reinbringen.
00:20:28: Manche Sachen wollten wir ein bisschen nachjustieren und ehrlich gesagt war mein Thema.
00:20:33: Die Werte waren eine Sache, was mir immer gefehlt hat, war dieses Thema Visionen und Missionen.
00:20:40: also die werte waren natürlich so dass man sie an Stellen anpassen konnte weil es ein bisschen leichter war sich zu transportieren.
00:20:46: aber es fehlte ja.
00:20:48: was machen wir denn dann damit?
00:20:50: Also die Leute haben sich damit identifiziert und sind auch deswegen gekommen offensichtlich Aber es fehlte.
00:20:57: für so eine große Gruppe geht ja irgendwann die persönliche Führungsbezug zu den Mitarbeitenden verloren.
00:21:05: Wir mussten ne zweite Führungsebene einziehen und man tut sich natürlich dann schon schwerer, unterschwellig oder implizit zu erklären, warum wir das Ganze machen.
00:21:17: Wenn die eng mit mir zusammengearbeitet haben oder mit Mitgliedern der Familie, haben sie das durch die Zusammenarbeit erlebt.
00:21:23: Aber sobald da zwischen einer Führungsebene ist es sehr viel schwieriger, durch die zweite Führungs-Ebene hindurch diese Vision, Mission oder das Why zu verankern.
00:21:35: und da war glaube ich dieser Prozess extrem hilfreich zu den Werten die man sanft angepasst hat, eben eine Vision und eine Mission zu führen.
00:21:45: Und damit irgendwie es ermöglichen, dass das Unternehmen eine gemeinsame Haltung einnimmt wie wir miteinander umgehen, wie wir mit Kunden umgehen und wie wir auch mit uns selbst umgehen.
00:22:01: Das hat mir immer sehr gut gefallen.
00:22:04: dieses Thema Inhaltform und Haltung zu verbinden, zu sagen hey Was machen wir, wie machen was und wie stehen wir dazu?
00:22:11: Das finde ich war sehr eindringlich und eindrücklich.
00:22:14: auch bei den Mitarbeitern ist gut hängen geblieben.
00:22:17: Und ja dann haben wir in dem Prozess nicht nur mit den Führungskräften das waren natürlich dann auch ein erweiterter Kreis du sagtest es waren glaube ich beim ersten Seminar waren sie eben meine beiden Eltern Max Ralf Und ich, weiß gar nicht ob meine Frau damals schon dabei war.
00:22:33: Ja und beim zweiten Seminar war dann eben meine Frau auf jeden Fall dabei und war dann noch dieser Pina Hanka als Leiter HR der Steffen Eger dabei, der Peter Suska als Creative Director.
00:22:44: also da war schon ein weiterer Spencer Hippe als Vertriebsleiter so schön weiterer Kreis dabei die sich mit dem neuen Wertengesion und Mission identifizieren konnten Und das war, sag ich mal ein Alignment der Führungsebene.
00:22:59: Was wir eine Woche in der Power Week gemacht haben und es hat wahnsinnig geholfen.
00:23:03: also da sind tatsächlich einzelne zum Beispiel an den Ralf wenn ich an denen denke der ist aus dem Seminar oder aus der Woche tatsächlich anders rausgegangen als er reingegangen ist und das hat mich wahnsinnigt gefreut.
00:23:14: und ich glaube wir haben da sehr viel Energie schon in der Füllungsmannschaft freigesetzt und hatten auch ne ja mit dem mit der Vision und Mission identifizierte Führungsmannschaft.
00:23:24: Und dann kam ja danach, haben wir uns noch entschieden die ganzen Mitarbeiter in so Aktiverungsworkshops mitzunehmen was glaube ich auch wahnsinnig viel geholfen hat weil es für uns Führungskräfte schon nicht immer einfach ist diesen teilweise doch... ...für die Mitarbeiter abstraktes Thema werte Vision und mission zu transportieren.
00:23:46: Ich glaube das könnt ihr besser als wir das können eben auch die sich die Zeit zu nehmen, dann alle Mitarbeiter jeden Mitarbeiter anderthalb Tage damit eine ganze Woche quasi rauszunehmen.
00:23:58: Ich glaube ich hat wahnsinnig viel gebracht weil man sich einfach mal die Zeit genommen hat an einem Ort sich zu konzentrieren und nur über dieses Thema zu sprechen und danach damals waren es glaube ich ungefähr hundert Leute die wir durch die Aktivierungsworkshops gebracht haben ja ein gemeinsames Verständnis von dem von den Werten der Firma zu haben gibt es ein paar Beispiele, wo mich das immer wieder freut und ich weiß dass es funktioniert hat.
00:24:23: Wenn zum Beispiel unser... unser Chef-Grafiker.
00:24:28: Irgendwann höre ich dann immer wieder irgendwo und sage der, nein das machen wir so nicht!
00:24:31: Das ist nicht wertekonformen.
00:24:33: Wenn Ihnen irgendjemand versucht einen neuer Mitarbeiter zu irgendwas zu drängen sag' ich mal oder zu überreden was zu machen, was jetzt ein Quick Fix ist?
00:24:41: Und der dann sagt nix, mach mir nichts.
00:24:43: Es ist nicht Wertekonforms können wir nicht machen.
00:24:46: Da merkt man dass das Unternehmen sich selber reguliert ohne dass da eine Führungskraft tiefer eingreifen muss was ja auch gar nicht immer geht.
00:24:54: Dann
00:24:54: ist es ja total effektiv eigentlich, oder?
00:24:56: Das kann man schon so sagen, das war schon effektif!
00:24:59: Ich würde gerne im Eintauchen in diese Power Week weil du hast gesagt bei dem ein oder anderen hast du entdeckt dass er sich verändert hat.
00:25:07: Man sieht es bei anderen immer besser als bei einem selbst.
00:25:11: Was war für dich der Moment?
00:25:13: Weil du hast einen wunderbaren Satz gesagt.
00:25:17: nach der Power Week haben wir dich gefragt was ist das Besondere?
00:25:20: und dann hast du gesagt Meine Erkenntnis ist, nur wenn man sich selbst weiterentwickelt, entwickelt man die Organisation weiter.
00:25:27: Was war deine Weiterentwicklung?
00:25:30: Wo sind auch so Hürden, die man persönlich hat in seinem eigenen Springen auf die bessere Zukunft?
00:25:38: Was ist das wo du vielleicht uns jetzt mal mitnehmen darfst und aus deiner Deiner eigenen Entwicklung erzählen.
00:25:45: Das wie
00:25:46: du sagst gar nicht so einfach, das zu reflektieren aber ich glaube es ist völlig richtig und ich sehe das an mehreren Stellen.
00:25:54: am Ende braucht ein Unternehmen schon eine Führungskraft auf den sich... ...das Unternehmen konzentriert und der auch Sinnstiften und Identitätsstifte für das Unternehmen ist.
00:26:06: So und ich glaub Ich musste mit der Aufgabe dann aufwachsen.
00:26:11: Wir sind von damals, als ich kam, zehn, dann fünfzehn, zwanzig und jetzt auch hunderthundertzwanzig Leute herangewachsen Und es brauchten ein bisschen andere Fähigkeiten eine ganze Gruppe zu motivieren und als Leitfigur für diese Gruppe Zu agieren.
00:26:28: Lieder ist irgendwie ein schöneres Wort als das englische im Englischen als die deutsche Leitfigur und ich glaube da habe ich mich schon auch sehr intensiv mit beschäftigt zu verstehen, warum sind die Leute bei uns?
00:26:40: ja wegen den Werten.
00:26:42: Aber diese Vision und Mission hat für mich klargemacht wohin ich die Menschen führen will und wofür ich stehen will?
00:26:51: Und das ist eben nicht nur das Geldverdienen mit einem Maklergeschäft sondern es ist so ein higher Purpose, so einen bisschen in höherer Sinn zu sagen Was macht denn das Unternehmen eigentlich?
00:27:04: Warum machen wir es anders als die anderen Makler und vielleicht sind wir dann am Ende da gar nicht mehr so ein klassischer Makler, kommen wir vielleicht noch drauf.
00:27:13: Und das hat mir die Augen geöffnet zu sagen hey du musst für das Unternehmen da sein.
00:27:19: Du hast eine eigene Vision Mission, die natürlich eng verbunden ist mit der des Unternehmens.
00:27:27: Ich denke dass war diese Power Week, was mich da war.
00:27:31: Was ich mitnehmen konnte ist zu sagen es gibt einen höheren Sinn nämlich den Menschen diese Immobilien Transaktion die für die Menschen besser zu machen.
00:27:43: und das kam dieser Power Week raus Drückt sich ja jetzt auch in unserer Vision und Mission aus, also wir verbinden Menschen um Warenwert zu schaffen.
00:27:55: Da steht jetzt nicht drin Wir verkaufen Immobilien oder wir vermitteln schöne Werte.
00:27:58: Das
00:27:58: ist eure Vision!
00:27:59: Wir wollen es nach unseren Zuhörern
00:28:02: weitergehen Um Waren Wert zu schaffen heißt eben das haben wir ja in dieser Brand Power Week ermittelt.
00:28:11: Es geht nicht darum eine Immobilie von A nach B zu bringen, sondern jemandem zu helfen seine Immobilien in einem ja sauberen und ordentlichen professionellen aber auch vertrieblich exzellenten Prozess von einem Eigentümer warm in die Hände eines neuen Eigentümers zu geben.
00:28:35: Und natürlich haben wir ein Geschäftsmodell dahinter, das ist völlig klar.
00:28:40: Aber es ist eben nicht nur das reine Geld verdienen sondern es zufrieden machen der Menschen die eine Immobilie kaufen oder verkaufen und das ist ganz nah dran.
00:28:52: zu dem was meine Eltern damals gemacht haben.
00:28:56: Es ist nun jetzt in Worte gefasst so dass man sie eben gut auch vermitteln kann
00:29:01: Euer Meterwert ist wertvoll.
00:29:03: Also wenn alles zusammenkommt, wenn Inhaltform und Haltung gelebt wird in euren Werten hin zu Visionen dann entsteht Wertvolles!
00:29:11: Was heißt denn das?
00:29:12: Was ist Wertvoll für euch?
00:29:15: Ja das ist die gute Frage.
00:29:16: Wertvoll ist eigentlich alles.
00:29:18: ich finde da gibt es ganz viele schöne Interpretation dieses Begriffs.
00:29:21: deswegen ist es auch der Meta-Wert.
00:29:24: Natürlich muss unsere Dienstleistung wertvoll sein für denjenigen, der sie erfährt.
00:29:30: Und interessanterweise sind das ja bei der Käufer und Verkäufer – und übrigens auch dritte und beteiligte Partnerne ein Notar, einen Anwalt, einen Steuerberater, den wir in so einem Prozess mitsteuern oder den wir im Prozess integrieren dürfen.
00:29:47: Es muss für alle Menschen, die an dem Prozess beteiligt sind, wertvoll seien!
00:29:53: Und dafür müssen wir es natürlich nicht nur eigenorientiert machen, sondern eben auch für die Menschen machen.
00:29:58: und das ist jetzt mal die Sicht nach außen.
00:30:01: Die Sicht nach innen ist Wir wollen ein wertvoller Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter oder für unser Team sein.
00:30:07: Wir wollen aber auch, dass das Team und die Mitarbeiter den Anspruch haben wir wertvoll für uns sind.
00:30:12: Und genauso wollen wir selber ein wertvolles Leben erfahren während wir fürs Unternehmen arbeiten.
00:30:20: Genauso hoffen wir, dass wir für die Mitarbeiter wertvoll sind.
00:30:25: Ich denke, es geht eben nach innen, nach außen von unten nach oben.
00:30:29: Das geht tatsächlich in alle Richtungen funktioniert das und bildet am Ende den Rahmen für die Kernwerte.
00:30:37: Schön.
00:30:38: Wir haben während unserer Power Week oder Identitätswoche, haben wir ja unter anderem zwei Tage uns beschäftigt mit den Werten.
00:30:50: Wir hatten davor eine ziemlich umfassende Analyse gemacht.
00:30:53: Wir waren reingeschaut und haben eure Mitarbeiter gefragt.
00:31:00: Wir sind aber dann auch zu euren Kunden gegangen, haben Multiplikatoren gesprochen und wollten wissen, wo wir wirklich stehen.
00:31:08: Was war für dich überraschend?
00:31:10: Weil jeder Unternehmer, jeder Ohner von dem du vorgesprochen hast, der kennt ja sein Unternehmen.
00:31:17: Gibt es Momente, wo man sagt das ist wertvoll nochmal so hinzuschauen und was öffnet das einem?
00:31:23: Total.
00:31:23: also ich glaube dass für mich ein interessanter Wert ist.
00:31:28: oder etwas was aus der Analyse raus kamen war das mutig?
00:31:32: Also wir waren durch alte branding und oder das bisher bestehende branding und durch unsere ja sehr zurückhaltende.
00:31:43: Und vornehme art kann man vielleicht sagen natürlich auch zurückhaltend und leise und vertrieblich, vielleicht nicht sehr mutig an der einen oder anderen stelle.
00:31:54: und natürlich sind wir am ende auch eine marketing agentur für immobilien und wir müssen aufmerksamkeit schaffen wenn man sich immer nur zurückhält und immer nur vornehmen zurückhält, ist es im Marketing manchmal vielleicht nicht das Richtige.
00:32:09: Und das wurde uns von dem ein oder anderen Kunden gespiegelt und gesagt hey ihr könntet ein bisschen mutiger werden.
00:32:14: Ihr könntet fetter rausgehen und ein bisschen ja ein bisschen more bold ein bisschen mehr drauf hauen und das darf man jetzt sicherlich nicht überreizen.
00:32:23: Das würde nicht zu uns passen.
00:32:24: aber doch an der einen oder anderen Stelle mal den Lautstärke-Regler vielleicht ein bisschen mehr aufdrehen, ist mutig.
00:32:31: Und das kam für mich aus der Analyse raus, fand ich total interessant.
00:32:33: Das hatten wir vorher nicht und hat jetzt eben einen Zug in den Wertekanon gefunden.
00:32:39: Ja, ich kann mich gut an die Diskussion erinnern, dass wir einen vierten Wert aufgenommen haben beziehungsorientiert.
00:32:47: Deine Frau hat sich da ganz besonders eingesetzt davor und gesagt, nee, das ist nicht ein Diskriptor, es ist ein Kernwert für uns.
00:32:55: Warum?
00:32:56: beziehungsorientiert das Besondere eigentlich und macht den Meterwert wertvoll, wertvoll.
00:33:03: Lustig, dass du das sagst.
00:33:04: Ich habe mir in der Vorbereitung auch dran denken müssen als Sophie das Thema nochmal gepusht hat und ich bin am Ende sehr froh, dass sie das getan hat und könnte es mir ehrlicherweise kaum vorstellen hätten wir das da nicht reingeschrieben hätte nachhaltig gefehlt weil es tatsächlich ja darum geht, wenn ich in der Vision Menschen verbinden will um Warnwert zu schaffen.
00:33:25: Geht das für uns immer um die Beziehung mit den Partnern?
00:33:29: Mit den Käufern?
00:33:30: Mit dem Verkäufern?
00:33:32: aber eben auch mit den Mitarbeitenden.
00:33:34: Und eigentlich managen wir mehr diese Beziehungen, als dass wir eine reine Transaktion managen.
00:33:40: und deswegen ist glaube ich beziehungsorientiert extrem wichtig!
00:33:44: Wir pushen eben nicht die Transaktionen durch nur weil wir am Ende die Rechnung schreiben wollen sondern wir schauen es ist die richtige Transaktions für den richtigen Menschen und das denke ich darf man unterbeziehungs orientieren dann da zusammen fassen.
00:33:57: Deswegen extrem wichtig, dass das mit reingekommen ist.
00:34:02: Ich glaube auch des Beziehungsorientierte.
00:34:05: also genau die Beziehung ist ja was nachhaltiges und langfristiges.
00:34:10: Das ist ja nicht einmal eine Transaktion, sondern ihr wollt ja langfristige Beziehungen führen.
00:34:18: Willst du dazu etwas sagen?
00:34:20: Warum glaubst du, dass es gerade in der heutigen Zeit so wichtig ist?
00:34:23: Ja, ich glaube die Beziehungen sind das.
00:34:26: und jetzt kommt man auf das allgegenwärtige Thema KI.
00:34:29: Was auch des KI-Zeitalter...
00:34:32: Ich will
00:34:33: gar nicht über Leben sagen.
00:34:35: Also ich bin sehr für KI und enthusiastisch über auf das ganze Thema Und ich glaube es wird das Thema Beziehung noch wichtiger machen was schön ist Weil meine Hoffnung oder Vision ist, dass uns die KI die Sachen abnimmt.
00:34:52: Die eigentlich keiner gerne macht.
00:34:53: Also Mietverträge prüfen und den Listen überführen oder irgendwelche Daten zusammen tragen.
00:35:01: Da isst der Mehrwert, den man gesellschaftlich liefert verhältnismäßig begrenzt.
00:35:05: das ist Administration im Backend.
00:35:07: Das machen wir ständig und machen sehr viel weil es momentan noch nicht besser geht.
00:35:11: aber das glaube ich wird eine KI für uns in Zukunft sehr viel besser machen.
00:35:16: Und das Schöne ist, dafür bleibt mehr Zeit um Beziehungen mit Menschen zu pflegen und auch Beziehung mit Menschen Individueller zu pflegen auf einer größeren Skala.
00:35:29: Weil ich einfach mit der KI auch als Unterstützung natürlich Menschen besser individuell bedienen kann.
00:35:36: Früher konnte ich ein Mailing rauschecken und es hat halt jeder Mensch gleich gekriegt.
00:35:40: jetzt kann Ich dass deutlich besser individualisieren und auf die Bedürfnisse der einzelnen Personen eingehen Und kann natürlich dann die Zeit, die Freimache nutzen um mit den Menschen in eine echte Beziehung zu treten.
00:35:53: Deswegen ist das was ich denke auch im Zeitalter der KI, dass es kommen wird und sehr helfen wird.
00:36:02: Die Beziehungsorientierung?
00:36:03: Ja!
00:36:04: Das Interessante ist ja, dass bei uns der Produktlebenszyklus extrem lang ist.
00:36:10: also wenn unser Standardkäufer eine Einfamilienhaus oder eine Wohnung kauft und da selber einzieht, dann ist die Hoffnung oder mal die Annahme dass der da fünf bis zehn Jahre bleibt sehr hoch.
00:36:21: So in der Zeit könnte man die Beziehungen ja schlicht quasi fallen lassen und sagen so mit dem den hat er das einmal bei uns gekauft.
00:36:29: Dann ist das Thema für uns jetzt erledigt.
00:36:31: jetzt fünf oder zehn Jahre warten wir nicht bis der wieder kommt so ungefähr, aber dass es eben genau das was wir nicht tun sondern wir sagen ja wahrscheinlich kommt in fünf oder zehn Jahren wieder aber wahrscheinlich hatte auch Freunde die uns vielleicht weiter empfehlen kann.
00:36:45: Und wir wollen dieses Netzwerk an Kunden weiter pflegen egal wann und wie oft er wiederkommt sondern einfach die Beziehung zu dem menschen.
00:36:54: wenn der einmal unsere dienstleistung erfahren hat sich hoffentlich bis zum gewissen grad sogar mit dem markler oder den betreuer angefreundet hat wollen wir gerne für den weiter da sein und ihn auch weiter beraten und wir kriegen nicht viel prozent unserer arbeitszeit auch nicht vergütet arbeiten, indem wir Tipps geben.
00:37:14: Wo uns Leute anrufen habt ihr mal einen guten Handwerker für das?
00:37:17: kennt ihr einen guten Innenarchitekten, kennt ihr eine Architektin?
00:37:20: Oh!
00:37:20: Wir brauchen einen Gutachter.
00:37:21: Kennt ihr ein Anwalt, kennt den Steuerberater wo wir weit über diese eigentliche Dienstleistung der Vermittlung einer Immobilie hinausgehen und sagen wir stehen euch für dieses Thema Wohnimmobilien vor, während und nach einer Transaktion immer als Ansprechpartner zur Verfügung.
00:37:37: Und helfen da gerne weiter auch außerhalb deiner Transaktionen.
00:37:43: Das Schöne ist ja dass ihr das wirklich übertragen habt auf eure Mitarbeitenden!
00:37:47: Also genau diese Haltung, diese Freude daran.
00:37:50: Das leitet mich übrigens zu dieses Thema.
00:37:53: Jim Collins hat ja dieses großartige Buch geschrieben from good to grade und er hat eine Studie gemacht mit ein-tausend vierhundertdreißig Unternehmen und hat sich die Frage gestellt warum werden nur wenige davon immer besser?
00:38:05: Das sind gute Unternehmen aber es gibt welche die sind einfach überdurchschnittlich sind einfach besser und es waren in der Tat eigentlich nur elf Unternehmen die da rausgekommen sind die vorher gesehen haben durchgängiges Prinzip.
00:38:18: So, erstes... Jetzt werden wir nicht alle durchgehen weil sonst wären wir noch drei Stunden sprechen.
00:38:23: aber erstes Prinzip ist dass es im Management oder in der Führung Demut gibt.
00:38:31: Meine Frage an dich lieber Markus kennst du den Wert demut?
00:38:36: Also wir haben ja nicht explizit jetzt bei euch drin stehen.
00:38:39: Aber
00:38:42: kennst Du was bedeutet für D-Mut?
00:38:45: und Kann man, um diese Frage noch zu stellen, kann man auf der einen Seite Ambitioniert sein und gleichzeitig demütig?
00:38:52: geht das?
00:38:53: Deutschland, ob es geht.
00:38:55: Und das glaube ich ist sogar für unser Geschäftsmodell extrem wichtig weil es gibt ja diese wunderschöne Zahl auf die jedes Unternehmen momentan aus ist was am Markt verkauft wird und dieser ganzen Saasunternehmen lieben ist das annual recurring revenue.
00:39:12: also wie viel Umsatz mache quasi pro Jahr immer wiederholend, annual recurring revenue.
00:39:19: Und wenn mich jemand fragt wie hoch ist das bei uns?
00:39:21: Dann ist es eine glatte Null.
00:39:22: Wir haben kein widerkehrendes Geschäft weil wir leben von einer Transaktion immer zunächst und Wenn die Menschen aufhören zu uns zu kommen oder um in Wien zu verkaufen Oder sie hören auch Immobilien bei uns zu kaufen dann ist bei uns ganz schnell des Licht aus.
00:39:39: Das heißt wir müssen uns immer wieder an die Kunden anpassen, wir müssen immer wieder neue Kunden gewinnen.
00:39:47: Wir müssen dann die Immobilien wieder neu verkaufen Und ich glaube, das führt sehr schnell und sehr einfach dazu, dass man demütig bleibt.
00:39:54: Weil es eben nicht so ist, dass wir einen Lock-in-Effekt haben wie es viele eine SAP hat.
00:39:59: wenn das Unternehmen einmal SAP eingeführt hat mit Zehntausend Mitarbeitern dann kann ich mich natürlich als SAP verhältnismäßig bequem zurücklehnen.
00:40:06: zumindest war das jetzt zwanzig Jahre lang so weil die gar nicht mehr raus konnten.
00:40:10: und das ist bei uns nicht so.
00:40:12: Wir kämpfen um jeden Auftrag neu, um jeden Kunden neu, jede Beziehung neu und ich glaube dadurch ist diese ja eine Überheblichkeit bei uns, würde sehr schnell bestraft werden.
00:40:24: Und ich glaube da achten wir sehr drauf dass das keinen Einzug erhält.
00:40:29: Jetzt natürlich so wenn man so erfolgreich ist was ihr seid ihr seid mit Sicherheit am Platz könnte man sagen oder in Bayern der Marktführer habt die Marktführerschaft allein durch die Qualitätsführersschaft erreicht.
00:40:46: Was passiert dann mit dem Ego?
00:40:50: Das ist eine gute Frage.
00:40:51: Ich glaube, es ist ja immer eine Frage wie man seinen Markt definiert.
00:40:55: Also wenn man jetzt sagt, wie ist es in München?
00:40:57: Ist uns das ganz gut gelungen hier quasi zu Marktführer zu werden?
00:41:01: Ja, das glaube ich schon.
00:41:02: also ich würde sagen in dem Premium-Segment ab einer Million anderthalb Millionen sind wir der Marktwührer und machen das auch wirklich gerne und geben da alles dafür das auch zu halten nämlich gar nicht so leicht.
00:41:16: Also es ist ja nicht so, dass wie gesagt die Deals dann einmal da sind.
00:41:19: Jetzt läuft alles automatisch und man muss ja dran bleiben.
00:41:23: Aber wenn ich meinen Markt natürlich jetzt anders definiere und sage naja für Deutschland sind wir ein ganz schön kleines Licht und weltweit dafür sind wir einen winziges Licht.
00:41:35: Das hilft dabei demütig zu bleiben und nicht überheblich und deswegen glaube ich ist dieses Thema der Weiterentwicklung für mich omnipräsentlich.
00:41:45: stehen bleiben kann nicht funktionieren, dann kommt irgendeiner und macht es besser.
00:41:51: Und vielleicht gehen die Kunden irgendwann zu dem?
00:41:53: Ich glaube wir haben schon durch dieses Kundennetzwerk und den Ruf, den wir uns aufgebaut haben eine ganz gute Marktposition, die auch nicht ganz so leicht angreifbar ist aber ich glaub das zum Beispiel das Thema KI wenn man da nochmal kurz drauf kommen wollen da schon eine Rolle spielen wird.
00:42:12: also ich habe schon das Thema, dass wenn jetzt jemand aufsteht und sagt pass auf.
00:42:17: Ich hab den gesamten mobilen Marklerprozess mit KI revolutioniert und wir machen das jetzt viel schneller, viel einfacher für günstiger dann wäre es lieber ich... der das gemacht hat, als dass es jemand anders macht.
00:42:30: Deine Werte würden sie hergeben wie ich sehe also beziehungsorientiert
00:42:34: führend.
00:42:35: dann haben wir Integer und wir haben Exzellent.
00:42:39: Also das müsste er sozusagen aus den Werten heraus entstehen können vor allem mutig und klar.
00:42:45: Das könnte ja passieren.
00:42:47: Wir haben einen Team dafür gegründet, wir haben vier Leute die sich um KI und Automatisierung kümmern.
00:42:53: Wir haben ein Projekt mit einem Unternehmertum gemacht was super spannend war mit der TU München wo wir unseren Wertschöpfungsprozess analysiert haben wo wir KI einsetzen können um diese Themen die eben wie ich es schon mal gesagt hatte diese Administrationen dieser wiederkehrenden zeitfressenden Tätigkeiten die nicht in die Beziehung gehen verwenden können.
00:43:13: und wenn ein Beispiel haben wir schon live.
00:43:16: Wenn man nach achtzehn Uhr bei uns angerufen hat, landete man auf dem Anruf Beantworter.
00:43:20: der war natürlich dumm dann hat man nur drauf sprechen können und dann konnte man hoffen dass er am nächsten Tag das jemand abgehört hat ja und ab achten Uhr geht jetzt bei uns eine KI ans Telefon und nimmt den Anrufe entgegen und die kann ich würde sagen fünfzig sechzig Prozent der Anfragen die dann gestellt werden schon alleine beantworten
00:43:37: ist identitäts trainiert diese ke?
00:43:41: Okay, dann müssen wir noch dran arbeiten.
00:43:42: Ich merke, wir haben das nächste Projekt.
00:43:43: Aber
00:43:44: ich würde gerne noch reingehen mit dieser zweiten Idee.
00:43:48: also Level fünf Lieder hat das Chip Collins genannt und ein Level fünf Leader hat eben diese Demut und diese Haltung und dieses Streben aber auch die Dinge zu verbessern hast du gerade sehr schön in uns mitgenommen und erklärt warum es so wichtig ist bei euch.
00:44:04: First Who ist das zweite Thema.
00:44:07: Und bei diesem First Tour geht es darum, gibt es Dinge wo du sagst der Mensch ist wichtiger als seine Skills?
00:44:16: First Who, also wer es macht quasi.
00:44:22: Der Mensch ist richtiger als seine skills?
00:44:27: Also Kultur wichtiger als Kompetenz?
00:44:30: ist es so dass du zuerst sagst erst wer?
00:44:35: Das weiß ich nicht, ob ich das so eindeutig platzieren würde.
00:44:39: Ist die Kultur wichtiger als die Kompetenz?
00:44:41: auf jeden Fall?
00:44:42: Also wenn jemand bei uns in die Kultur nicht reinpasst dann kann er so kompetent sein wie er will, da brauche ich ehrlicherweise gar nicht viel tun den sortiertes Team völlig von alleine aus.
00:44:53: Das heißt, wenn der Mensch nicht rein passt wird er an so vielen Stellen anecken dass er vom team gar nicht akzeptiert wird und dann wird so jemand auch nicht lange dabei bleiben.
00:45:05: Und das geht ja so ein bisschen wieder in die Richtung, higher for talent and then trained for skill.
00:45:11: Also wenn jemand in die gleiche Richtung läuft und fähig ist oder intelligent ist kann man ihm den Skill der er braucht beibringen.
00:45:20: Das machen wir intern.
00:45:23: Wir gründen ja auch gerade eine eigene Akademie, wo wir dann die Mitarbeiter, die bei uns arbeiten wie es damals eben von Morgen Stanley so gelernt hatte innerhalb von kurzer Zeit auf das fachliche Level bringen was wir brauchen.
00:45:36: weil wir merken wir kriegen's aus dem Markt nicht.
00:45:39: und da ist es ganz intensiv so dass wir sagen wir stellen auch Quereinsteiger ein.
00:45:45: wer jetzt das Extreme dafür und stellt sich jemanden ein der noch gar keine Ahnung hat.
00:45:49: Und ich würde sagen, zwei unserer erfolgreichsten Mitarbeiter sind komplette Queransteiger.
00:45:55: Sehr schön!
00:45:56: Das stimmt schon.
00:45:57: Ja
00:45:58: sehr schön.
00:45:59: Jetzt geht es ja.
00:46:00: dritter Themenblock wäre das Thema ihr seid kein Markler wär was Seite im Kern?
00:46:07: Wir haben gerade das Thema schon ein bisschen gestriffen.
00:46:10: aber erklär mal was der feine Unterschied ist und warum dieser Unterschied aber ein neues Universum ansteuert.
00:46:19: Da muss ich ein ganz kleines bisschen ausholen.
00:46:22: zum Thema, wie ist denn eigentlich diese Immobilientransaktion in Deutschland organisiert?
00:46:27: Versus vielleicht anderen Ländern.
00:46:30: einfach verstanden nach einer Zeit.
00:46:32: In USA ist es sehr klar, da hat der Käufer einen Makler und der Verkäufer hat nen Makler.
00:46:37: Und jeder der beiden Makler hat ne klare Rolle.
00:46:40: Der Käufe will das kaufen und natürlich möglichst wenig zahlen.
00:46:43: Der Verkäucher will's verkaufen oder möglichst viel dafür bekommen.
00:46:47: Und die Makler versuchen das durchzusetzen, relaktivieren dann vielleicht die emotionalen Themen der beiden Personen ein bisschen und bringen das Ganze zu einem Abschluss.
00:46:56: In Deutschland funktioniert der Markt immer schon anders und das ist auch nichts, was sich so einfach ändern wird.
00:47:03: In Deutschland war es eigentlich immer so dass der Verkäufer den Maklerbeauftragten hat aber dann der Käufer bis vor der Änderung des Maklergesetzes Der Käufe den Großteil der Provision zahlen musste.
00:47:16: Das hat sich jetzt geändert.
00:47:18: Jetzt gibt's das Gesetz zur Gleichteilung der Maklerprovision wo man im Grunde sagen kann wenn man nicht in Handstand macht dass man sagt, man muss die Provision beeinfamilienhäusern und Wohnungen in Fifty-Fifty aufteilen.
00:47:30: Und jetzt ist es ja so damit rutschig als Markler wenn ich vom Verkäufer beauftragt werde dem aber einen Käufer suchen soll den ich auch berate natürlich bei dem Ankauf der will ja auch beraten werden und von dem auch bezahlt werde rutsche ich automatisch in eine Rolle eines Mittelmanns.
00:47:48: Ich nenn's mal Intermediär zwischen dem Verkäufer und dem Käufe.
00:47:53: Und das total Interessante ist, dass eigentlich die Interessen von einem Käufer und einem Verkäufer komplett gleichlaufend sind.
00:48:01: Der Verkäuer will in den Immobilien verkaufen, er hat an der Stelle gerne gewohnt, vielleicht seine Kinder dort großgezogen, er mochte die Nachbarn, er möchte die Nachbarschaft... ...er mochte das Haus oder die Architektur.
00:48:12: Der ist an der Stelle ja glücklich gewesen.
00:48:15: Der Käufer will dieses Haus kaufen, er will da auch seine Familie großziehen.
00:48:18: Vielleicht ist er in einer Lebensphase vorher und kriegt grad Kinder, will da wohnen, findet das Haus schön die Nachbarschaft schön usw.
00:48:24: Das heißt diese Interessen sind eigentlich gleichlaufen, der eine will es verkaufen, der andere will es haben.
00:48:29: Und jetzt brauchen sie jemandem, der sie im Grunde zusammenführt.
00:48:33: Natürlich gibt's die eine Stelle nämlich den Preis wo die Interessen etwas auseinander laufen einschränkend, aber natürlich will der Käufer es eher günstiger kaufen als der Verkäufer ist verkaufen möchte.
00:48:49: Das ist ganz normal und an dieser Stelle kommt aus meiner Sicht ein Intermediär ins Spiel, den diesen Preispunkt rationalisiert und objektiviert.
00:49:00: Und interessanterweise ist es ganz selten so dass ein Verkäufer zu uns kommt.
00:49:06: Ich will, dass sie mir den dummen Suchen der durchs Isartor läuft und ich will einfach vierzig Prozent über Marktwert verkaufen.
00:49:12: Das wäre wahrscheinlich auch der falsche Kunde für uns.
00:49:15: Sondern die Verkäufer wollen ja zu einem fairen Marktpreis verkaufen.
00:49:19: das ist eigentlich das was Sie wollen.
00:49:20: Die wollen nichts verschenken, die wollen schon so teuer wie möglich verkaufen.
00:49:23: aber es geht Ihnen nicht darum jemand anderen übers Ohr zu hauen.
00:49:26: genauso kommt der Käufer eigentlich auch nicht und sagt ich will da super Schleppchen machen.
00:49:30: Es ist nämlich keine wirtschaftliche Transaktion sondern es geht darum gerade bei dem privat im das nächste Zuhause für die Familie zu finden.
00:49:38: Etwas
00:49:38: wertvolles
00:49:40: weiterzugeben oder kaufen zu können.
00:49:42: und dadurch ist diese Objektivierung, glaube ich sehr sinnvoll weil oft es dann natürlich so dass der Verkäufer es gibt ja diesen wunderbaren Endaumenteffekt alles was mir gehört des Mehrwerts als etwas was jemand anderen gehört psychologisch nachgewiesener Effekt wodurch der Verkäufer In meiner Erfahrung in der Regel eine etwas überzogene Vorstellung von dem hat, was seine Immobilie wert ist.
00:50:05: Und der Käufer hat das Thema ich will es kaufen aber er sieht natürlich die ganze emotionale aufgeladene Seite des Verkäufers nicht.
00:50:11: Der sieht ein Produkt und möchte da seine Kinder großziehen Aber der objektiviert das mit anderen Angeboten am Markt und schaut sich um so und dieses Zusammenführen der beiden Parteien ist ne tolle Aufgabe Die wir haben dass der interessante Effekt, der dabei noch entsteht ist.
00:50:31: Als Makler hat man eigentlich an dieser Stelle immer mehr Informationen als eine der beiden Parteien weil ich weiß als Makler wie viele Kaufinteressenten gibt's und das weiß ich sowohl dem Käufer als auch dem Verkäufer gegenüber.
00:50:45: und leider gab es da durchaus auch Fälle wo Makler diese Informationen für ihren eigenen Vorteil ausgenutzt haben.
00:50:53: Und das ist eben dieses Thema, was wir kategorisch nicht machen.
00:50:57: Sondern wo wir sagen Wir wollen als Integra-Intermediär und das ist das Wort, was für mich da sehr wichtig ist, auftreten zwischen den beiden Parteien und wollen eine Transaktion schaffen, wo danach beide Leute weglaufen und sagen Hey!
00:51:12: Das ist toll gelaufen ich konnte meine Immobilie in einem guten Prozess an den nächsten weitergeben, es gibt hinterher keinen Ärger.
00:51:20: Das hat alles gut funktioniert und ich weiß die Immobilie ist in guten Händen.
00:51:23: um genauso der Käufer den Käufern gut beraten zu haben dass das eine gute Immobilier ist die er kaufen kann.
00:51:31: für seine Familie Bilden wir im Grunde diesen integrieren Intermediär oder man könnte es auch als Plattform bezeichnen, wo sich Käufer und Verkäufer mit ihren Partnern, da meine ich jetzt nicht nur Lebenspartner sondern eben auch Anwälte, Steuerberater, Notare, Anwältes alles was da rein spielt treffen können.
00:51:48: Und wie verbinden diese Menschen?
00:51:51: Da sind wir wieder bei der Vision so dass diese Transaktion nachhaltig wertvoll ist und für sowohl Käufe-Verkäufer Ein Warenwertschaff, der eben über das Finanzielle hinausgeht.
00:52:05: Sondern einfach wo die sagen, hey, das war eine tolle Transaktion!
00:52:08: Das ist super gelaufen.
00:52:10: Kannst du dir vorstellen dass du die Visitenkarte also von wegen neuer Wahrheit veränderst und nicht mehr Markler draufstehen hast?
00:52:17: Ja, ich glaube dieses Wort Integra Intermediär ist ein bisschen sperrig um es auch eine Visitenkarte zu schreiben und da wird man sich ja auch nochmal an die Gegebenheiten der Google Suche oder dann bald der LGBT-Suche anpassen müssen.
00:52:34: Am Ende ist es ja ne Frage was wir tun?
00:52:38: Ist natürlich schon sehr nah dran an dem was ein Markler tut!
00:52:41: Die Frage is aber wie wir tun, wie wir's tun Und warum wir das machen, ist das was uns differenziert.
00:52:48: Das heißt, was da draufsteht, ist für mich gar nicht so wichtig sondern die Frage ist, was erfahren die Menschen wenn sie bei uns die Transaktion erfahren haben?
00:52:57: Wenn ich noch eine Sache von Tim Collins nochmal bemühen darf er sagt dann irgendwie es gibt ja so ein Art Flywheel und dann kommt dieser berühmte Durchbruch.
00:53:08: Gab es bei euch in der Geschichte irgendwie so dieser Durchbruch oder waren das die vielen kleinen Entscheidungen, die diesen großen Erfolg jetzt irgendwie auch bringen?
00:53:20: Ich glaube jetzt ohne dir zu viel schmeicheln zu wollen.
00:53:22: Aber der letzte Prozess hat schon sehr geholfen, zwei siebzehn zu achtzehn weil er viele Bemühungen kanalisiert hat und wir durch ein konzentriertes Marketing immer wieder auf die Marke eingezahlt haben.
00:53:39: und ich glaube dieser Effekt.
00:53:42: Dieser compounding effekt als Einzahlung auf die marke dass sich das so ansammelt und durch jede Transaktion, die stattfindet wo uns extrem wichtig ist, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer da glücklich rauslaufen und uns weiter empfehlen damit auch.
00:53:56: Ich glaube, dass das so ein Effekt ist der baut sich langsam auf und er führt dazu, dass wir immer weiter wachsen.
00:54:04: und Das war schon ein zentraler Punkt dieses zwei zu achtzehn, wo wir dieses neue Brand damals ins Leben gerufen haben.
00:54:12: Dass man so einen Flügel aufgespannt hat über die gesamte Mannschaft, über alle Aktivitäten, die stattfinden und es zusammen geführt hat und das ab dem Moment auf eine zentrale Marke eingezahlt hat.
00:54:23: Und wie auch jetzt ne Marke sind und nicht mehr der marklas sozusagen einer von vielen sondern ist es schon so dass viele leute zu uns kommen und sagen wir wollen gerne über euch etwas kaufen spielt ja eigentlich wenn man das mal so sieht gar keine so große rolle über wen sie ihr traumhaus kaufen aber.
00:54:42: Sie wissen, dass sie bei uns gut beraten werden und sagen ich würde gerne überrieden eine immobilie kaufen weil ich weiß ihr führt mich da sauber durch genauso beim verkäufern.
00:54:51: Das hat sich zusammengefunden und zusammengespielt.
00:54:55: Ich glaube, darüber ist das Wachstum in den letzten zwei-drei Jahren dann auch so schlagartig gekommen.
00:55:01: Dass wir jetzt in den vergangenen drei Jahren – vor drei Jahren habe ich mal geschaut waren wir, glaube ich, vierzig Leute und fünfzig.
00:55:09: Und wenn es immer hundertzwanzig, hat sich schon extrem entwickelt.
00:55:15: Das war sicher einer der zentralen Punkte.
00:55:20: Vielen Dank.
00:55:21: Ich bin mal gespannt, was jetzt passieren wird.
00:55:24: Wenn wir so ein paar Jahre ansitzen werden, freu ich mich schon, Markus, dass du dann ... Wir würden diesen jetzigen Moment sagen würdest?
00:55:30: Ich bin sehr immer auch so schön, sowas begleiten zu dürfen.
00:55:34: Also... Wir dürfen ja da so nah dabei sein und wenn es um Identität geht ist das mit die diversvollste Arbeit, die man machen kann.
00:55:43: Weil Identität steuert unseren Charakter und am Schluss alles!
00:55:47: Ja.
00:55:48: Und darum vielleicht einfach auch von Jim Collins einen Schritt weiterzugehen, from good to great and beyond.
00:55:55: Nämlich ich glaube dass es darum geht eben diese Identität weiterzuführen und sie wirklich im Mittelpunkt des Wachstums zu haben und sich immer dieser Identität auch gewahr zu sein.
00:56:10: an welcher Stelle glaubst
00:56:11: du
00:56:13: wird genau diese Form von Führung oder Lieder?
00:56:16: Du hast vorhin den Begriff Leitfigur in Lieder oder Beyond-Lieder übersetzt.
00:56:21: Warum glaubst du, dass es so wichtig wird, in dieser Zeit Menschen zu führen und damit das deine größte Aufgabe ist?
00:56:29: Also in diesem Bereich sozusagen weiterzuwachsen.
00:56:33: Ich glaube ganz pragmatisch runtergebracht ich kann selber keinen Impact mehr auf vielleicht mal den Umsatz oder den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens tragen, ob ich jetzt noch ein oder zwei Objekte im Jahr verkaufe spielt quasi wirtschaftlich allein schon keine Rolle mehr.
00:56:50: Sondern für mich ist eigentlich die Aufgabe darin dieses Modell was wir haben die Werte und die Identität in die hundertzwanzig hundertdreißig Mitarbeiter zu bringen und dann vielleicht auch zukünftig in die KI-Agenten zu bringen dass die so handeln, wie wir uns das vorstellen, dass eine Transaktion zu laufen hat.
00:57:15: Das ist im Grunde ne reine Führungsaufgabe, die wir da haben und das mache ja mittlerweile nicht nur noch ich sondern auch meine beiden Cousins Und auch meine Frau und unser Vertriebsleiter Die eigentlich nur noch führen um diese Identität transportabel zu machen.
00:57:34: Dann sind wir ja auch nie gewachsen, weil wir gesagt haben, hey, wir wollen jetzt da noch mehr Umsatz machen.
00:57:38: Jetzt stecken wir dann mal zwei Makler und zwei Assistenzen rein und schauen mal ob wir dann da auch Umsatzmachen.
00:57:44: Sondern es war eigentlich immer so das irgendjemand gesagt hat, Hey!
00:57:47: Wir haben so viel zu tun wenn wir das ordentlich wachen wollen brauchen wir hier Unterstützung.
00:57:52: Dann stellen wir da natürlich noch jemanden ein und setzen ihn dazu.
00:57:56: So war's immer bedarfsgesteuert eigentlich Und diesen Bedarf muss man erkennen und da müssen wir die neuen Mitarbeiter natürlich dann auch wieder mit der Identität identifizieren, richtig einlernen um sie dann auch in unserer Art und Weise gegenüber den Kunden einsetzen zu können.
00:58:15: Merkst du in dir selbst dass Du inspiriert bist von der Vision und Mission und den Werten so das es dir Tag für Tag leichter fällt?
00:58:25: ich mein Das ist ja auch ein ganz schöner Kraftakt.
00:58:28: Also, man kriegt dich eigentlich kaum ans Telefon.
00:58:31: Meine Mitarbeiter würden sagen es ist ungefähr so schwer wie den Papst erreichen.
00:58:35: Deine Mitarbeiter sagen das übrigens auch.
00:58:39: Sie nutzen regelmäßig die Meetings bei uns um die anderen Fragen auch mit dir zu klären?
00:58:43: Stimmt!
00:58:45: Wie ist das?
00:58:46: Es ist ja eine riesen Energieaufwand, den du da leistest und in dieser Zeit des Sehr schön dynamisch, aber es macht ja was.
00:58:56: Hilft dir das jeden Tag und spürst du sozusagen von innen heraus deine Inspiration?
00:59:04: Ich glaube, ohne einen klaren Nordster zu haben, wo ich hinlaufen will würde mir das nicht gelingen quasi die anderen auch dahin mitzunehmen.
00:59:13: Man muss schon selber klarhaben, wo man hinwill um den Anderen zu sagen hey da laufen wir hin kommt ihr alle mit.
00:59:19: für mich ist das eine Reise, die wir als Unternehmen machen.
00:59:23: kommen mit auf diese Reise, die bei uns anfangen.
00:59:26: Und da bin ich auch um jeden Stolz der bei uns anfängt und mich auf der Reise oder unsere Familie bei der Reis
00:59:33: begleitet.".
00:59:34: Deswegen, das gibt mir Kraft.
00:59:36: Aber natürlich zerrt es auch wahnsinnig an meinem Kalender und an meiner Zeit.
00:59:41: Und ich glaube, ich bin noch nicht so gut da drin meine Zeit zu allokieren, dass sie ganz sauber und wirklich gut allokiert ist.
00:59:48: Ich hatte neulich mal einen Workshop nachdem ich mir fest vorgenommen habe alle Termine in meinem Kalendern zu löschen und jetzt nur noch die Termine zu machen, die für mich und das Unternehmen wirklich wichtig sind.
00:59:59: Und wie das so ist, kein guter Plan überlebt den Anschlag der Realität.
01:00:03: Ich hab genau keinen Termin gelöscht weil dann nach Nähem hinschauen gefühlt alle wichtig waren und irgendwie will man es dann doch jedem recht machen.
01:00:10: irgendwann kommt man nicht mehr dazu und dann entsteht dieses Problem der schwierigen Erreichbarkeit.
01:00:15: aber es ist am Ende einfach triage jeden Tag Was mache ich heute?
01:00:20: Was kann ich
01:00:20: abgeben?".
01:00:22: Und dann müssen irgendwie die Sachen, die gerade am wichtigsten sind und am dringendsten sind.
01:00:26: Als erstes gemacht werden und die anderen Sachen später.
01:00:31: Wir kommen langsam zum Abschluss aber mir ist es wichtig noch einmal so die Anfangsfrage zu stellen nämlich wenn du heute noch einmal bei null beginnen würdest will man zwar nicht.
01:00:43: gibt das was was du genauso machen würdest und was würdest du anders machen
01:00:50: Das ist eine gute Frage.
01:00:53: Also ich glaube, was ich genauso machen würde wäre das Thema Identität, Wertevision Mission.
01:00:59: also das wieder aufzusetzen würde ich genau so machen.
01:01:04: Ich glaube wenn man heute in der Firma neu gründen würde würde man sie ganz grundsätzlich anders angehen.
01:01:10: Man würde da sehr viel KI-First an die Sache herangehen und würde es anders aufbauen.
01:01:16: Aber wenn ich ehrlich bin ... ist das schon ganz gut gelaufen, so wie es gelaufen ist.
01:01:21: Und ich bin auch sehr happy mit dem Setup... ...wie wir's momentan haben und über die Marktpositionen oder über die Entwicklung.
01:01:27: Also ich kann jetzt gar nicht sagen, dass ich jetzt irgendwas... ...ganz grob anders machen würde, sonst bin ich glücklicherweise in der Position,... ...dass ich sagen könnte, dann machen was ab morgen.
01:01:36: jetzt bitte ganz anders!
01:01:38: Aber ich glaube, dass das Team, was wir haben,... ...das für die Mitarbeiter, also die Mitarbeitenden, die sich dann für die Kunden einsetzen,... ....das ist so fantastisch!
01:01:49: Da weiß ich nicht, was ich grob anders machen würde.
01:01:52: Das ist das Schöne!
01:01:54: Man könnte auch sagen bei euch ist es nicht von from good to grade.
01:01:58: Es ist vom a good-to meaningful.
01:02:02: Weil du hast zwar in so schön über den Sinn gesprochen und dass es eigentlich so wichtig ist.
01:02:08: meaningful wird ihr auch bedeuten Beziehungen zu führen die bedeutungsvoll sind, die eine Tiefe haben, die ne echte Wertschätzung am Gegenüber haben.
01:02:17: Und ich erlebe das auch so, dass dir einfach sehr viele Dinge sehr wichtig sind.
01:02:24: Also ist dir eigentlich nichts unwichtig?
01:02:26: Nee, das stimmt!
01:02:27: Das ist ja eine ganz wunderschöne Haltung.
01:02:29: Es gibt also nichts was an der Stelle eben keine Bedeutung für dich hat.
01:02:34: Nee es muss... Also das ist schon mein Anspruch und deswegen dauern manche Sachen vielleicht ein bisschen länger.
01:02:39: aber ich habe schon den Wunsch, dass die Sachen wenn sie von uns kommen, dass sie hochwertig sind, dass Sie wertvoll sind, Ja, perfekt ist vielleicht zu viel.
01:02:49: Aber so weit getrieben sind es die jemand anders in die Hand kriegt oder sieht und sagt wow da hat sich jemand Gedanken gemacht der hat er wirklich Energie reingesteckt das schön zu machen.
01:02:59: Das fängt bei unseren Exposés an, die wir für die Objekte machen.
01:03:02: Es geht über die Website weiter und es geht um die Visitenkarte und den Empfang der Kunden.
01:03:08: Wir betreiben mittlerweile gefühlt sechs Cafes eigentlich über einen guten Cappuccino.
01:03:15: also ist die Experience auch während der gesamten Transaktion hat Und das sind jeder Touchpoint.
01:03:23: Es geht eben nicht nur über die Kunden, sondern auch über die Mitarbeiter.
01:03:26: Auch die Mitarbeiter sollen irgendwie einen guten Kaffee bei uns kriegen und sollen einen schönen Arbeitsplatz haben, wo sie sich wohlfühlen.
01:03:34: Am Ende sind wir alle Menschen und es muss für alle wertvoll sein.
01:03:39: Deswegen steht's da in der Mitte des Wertekannons.
01:03:43: Wunderschön!
01:03:43: Jetzt gehen wir natürlich nochmal auf den Anfang zurück.
01:03:47: Da habe ich erzählt ... diesen Mythos, der ja existiert und sich seit Jahrhunderten hält.
01:03:54: Vielleicht noch ein paar Zahlen dazu?
01:03:55: Nämlich dreißig Prozent der Familienunternehmen gehen in die zweite Generation.
01:04:02: Davon gehen übrigens wiederum nur zehn bis fünfzehn Prozent in die dritte Generation und weniger von denen wenig als fünf Prozent in Die vierte.
01:04:14: So also kleiner aus.
01:04:17: Die Chancen sind schlecht, aber die ersten drei sind geschafft.
01:04:22: Und es sieht ja nicht so aus wie wenn du verwalten würdest.
01:04:26: das lässt uns ja hoffen Wenn wir eins weiter schauen und sagen deine Kinder eines Tages haben sie vielleicht gerade irgendwie In der App studiert oder sie haben gar nicht mehr studiert, sie haben sich sozusagen gefragt was ihr am liebsten machen wollen und folgen sozusagen ihrem inneren Ruf.
01:04:49: Und Sie stehen da.
01:04:50: und was würdest du deinen Kindern mitgeben?
01:04:55: Was sie auf jeden Fall bewahren sollen weiterführen sollen?
01:05:00: wäre es eine Strategie Markus Riedels Strategie oder was würdest du ihnen auf jeden Fall mitgeben wollen.
01:05:06: Das zwei Töchter, ne?
01:05:10: Also dieses Thema Familienunternehmen ist total spannend wenn wir die Sekunde noch haben.
01:05:15: ich bin seit einem Jahr in einer Gruppe die nennt sich YPO Young President Organisation und lernen darüber sehr viele Unternehmer kennen.
01:05:23: sind die großen mittelständischen oder auch wirklich großen Unternehmen in Deutschland, wo die jungen Führungskräfte zusammengeführt werden.
01:05:31: Das ist alles so zwischen thirty und forty-fünfundvierzig.
01:05:34: Und lernen davon ganz viel über den Unterschied zwischen Familienunternehmen und fremd geführten Unternehmen, nennt ihr dann Hired Guns also CEOs, die quasi fremdeingesetzt werden.
01:05:46: Und das ist wahnsinnig interessant was für Geschichten man da erlebt und die Dynamik, die dahinter steht.
01:05:52: Und ich kann nur eins sagen, das zieht sich durch dieses Familienunternehmen zu übernehmen.
01:05:56: Ich verstehe woher der Mythos kommt weil es gibt dir schon und das habe ich auch so empfunden Natürlich ein großes Privileg, du startest leichter.
01:06:06: Du musst nicht mehr dieses Bootstrapping, wir starten von null und wir erwirtschaften uns jeden Tisch und jeden Stuhl.
01:06:15: Du startest leichter aber du kriegst natürlich diese Birde auch mitgegeben zu sagen die Eltern haben was aufgebaut.
01:06:21: jetzt will man es nicht kaputt machen.
01:06:23: das müssen die Eltern einem gar nicht sagen.
01:06:25: Das ist für jeden Familienunternehmer den ich kennengelernt habe der in der zweiten Generation oder dritten und vierten Das wird übergeben, so diese Last kommt mit.
01:06:35: Jetzt kannst du auf zwei Weisen damit umgehen.
01:06:38: entweder du sagst ich will bloß nichts kaputt machen und das kam übrigens bei meiner Persönlichkeitsanalyse raus dass ich sehr sicherheitsbedürftig bin und deswegen Veränderungen auch verhältnismäßig langsam erst Entscheidungen treffe um größere Veränderung vorzunehmen.
01:06:55: Ich will gar nicht wissen wie es bei uns wäre wenn ich das nicht hätte.
01:06:58: Ich glaube die meisten sind schon zu schnell Aber ich habe ein großes Sicherheitsbedürfnis.
01:07:03: Und das kommt sicher daher, dass man sagt, man kriegt von den Eltern was wertvolles übergeben und laufendes Unternehmen und man will es nicht kaputt machen.
01:07:10: Sondern jetzt kannst du damit entweder sagen dann bewahre ich das so wie's ist?
01:07:15: Und das ist glaube ich die zweite Generation bewahrt es oder man macht es zu seinem eigenen und macht dann etwas Neues draus.
01:07:27: das ist meine meine Entscheidung gewesen.
01:07:29: Das hat aber bestimmt auch zehn Jahre gedauert, bis man zu dem Punkt kommt wo man sagt hey es ist jetzt meins und ich kann es gestalten wie ich möchte.
01:07:38: und dieses dieses Grad der Freiheit muss man haben als Unternehmer weil wenn du nur verwaltest dann verwalttest du's vielleicht noch über die Zeit von deiner Generation.
01:07:48: Aber in der nächsten generation hast du ein Unternehmen was zwei Generationen alt ist eigentlich.
01:07:52: Du hast es zwar bei die zeit gerettet aber du konntest Veränderungen nicht mitnehmen.
01:07:57: Und ich komme wieder auf das Thema KI, dass ist in der aktuellen Zeit nicht möglich.
01:08:01: wenn wir so weiter machen oder vor fünf Jahren so weiter gemacht hätten wie immer davor hätten wir keine Chance gehabt die Skalierung schon jetzt hinzubringen und den nächsten Schritt kriegen wir dann auch nicht hin.
01:08:13: So, das heißt man muss als Unternehmer die Freiheit haben Änderungen vorzunehmen so wie man es in dem Moment für richtig hält.
01:08:20: und diese Entscheidungen sind immer unter Unsicherheit.
01:08:22: Man weiß nie ist sie richtig oder ist sie nicht richtig?
01:08:24: Ich hoffe sie ist zu einundfünfzig Prozent richtig.
01:08:27: Aber diese Bürde nimmt jedes Familienunternehmen oder jeder Familienunternehmer mit.
01:08:32: Deswegen wäre es und das haben meine Eltern interessanterweise auch so gemacht Die haben nie gesagt Kommt doch ins Familienunternehmen, lern Immobilien.
01:08:40: Dann kannst du auch bei uns
01:08:41: arbeiten.".
01:08:42: Das Gleiche würde ich nie mit meinen Töchtern machen.
01:08:45: Die sollen bitte machen und studieren und lernen was sie wollen.
01:08:48: Und wenn dann irgendjemand von sich aussagt ... Hey, ich hätte Interesse an dem Thema!
01:08:52: Ich will gerne dazukommen.
01:08:54: Dann wird man sie natürlich dazu einladen.
01:08:56: Und das ist eine tolle Geschichte die mir auch sehr viel Spaß gemacht hat, mit meinen Eltern zusammen weiterzuarbeiten.
01:09:04: Aber... Man darf oder das ist meine Meinung.
01:09:07: Ich würde niemals versuchen, meine Kinder dazu zu überreden oder zu zwingen gar oder auch nur zu suggerieren.
01:09:13: es wäre mein Wunsch dass sie bei uns in einem Unternehmen arbeiten.
01:09:16: das muss von alleine von ihnen rauskommen und dann müssen Sie auch danach damit machen was sie wollen.
01:09:22: Und nochmal auf die Frage zurück Was gibt man Ihnen dafür mit?
01:09:26: Und ich glaube, das fängt halt wirklich schon bei der Kindererziehung an.
01:09:29: Das sind die Werte, die man ihnen vermittelt – die Haltung wie gehe ich mit anderen Menschen um?
01:09:35: Ich glaube es ist zu spät das zu machen wenn sie dann mit zwanzig oder fünfundzwanzig uns unternehmen kommen.
01:09:41: Die Vorbereitung quasi fängt früher an!
01:09:45: Das glaube ich auch.
01:09:47: Man sagt ja nicht umsonst, Erziehung wird überbewertet.
01:09:49: Sie machen eh alles nach!
01:09:52: Vielen vielen
01:09:52: Dank lieber Markus.
01:09:54: Fähre ich ganz kurz noch einen Ausblick?
01:09:58: Ihr habt ja nicht nur eure Identität noch mal geschärft und weiterentwickelt, sie aktiviert mit euren Mitarbeitern geteilt.
01:10:05: Und euer Leistungsversprechen sozusagen nochmal angereichert und ausgedehnt.
01:10:10: Eure Qualität nachgeschärft sondern was passiert noch in den nächsten Wochen?
01:10:15: Was würde keiner glauben weil es ist jetzt schon so gut!
01:10:19: Ja ich glaube wir haben natürlich auf der einen Seite diese Corporate Identity neu erfunden oder sage ich mal weiter entwickelt.
01:10:28: Dazu gehört aber natürlich auch immer ein Corporate Design so und das ist natürlich die Art die Form in der das ganze dann wirksam und für die Menschen schnell erkennbar wird.
01:10:38: Das neue Riedel Magazin wird jetzt am Donnerstag rauskommen.
01:10:41: ich glaube die Leute, die es in die Hand bekommen werden die Veränderung deutlich sehen und spüren dass wir da einfach noch mal einen Schritt weiter gegangen sind auch in der, was die Gestaltung angeht.
01:10:52: Die neue Website werden wir Anfang September schätzig live schalten wo es viele Features geben wird.
01:10:58: dies bisher nicht gab so eine KI Suche geben.
01:11:01: man kann seine Suchprofile dort intelligent hinterlegen.
01:11:06: ich glaube man kann zum Beispiel so Kollektionen sich suchen welche Willen mit Pool haben wir gerade im Angebot?
01:11:11: oder welche tollen Stadtwohnungen haben wir grad im Angebott?
01:11:13: das geht momentan nicht und da wird sehr viel mit KI unterstützt funktionieren im Hintergrund.
01:11:20: Ich glaube, es hilft uns an vielen Stellen und ich denke dieser neue Sprung in die neue Markenwelt macht's einfach noch mal sichtbar wie wir uns verändert haben.
01:11:33: Wir werden das neue Zeichen einführen den Rahmen der Integrität Die Brand Shape, die auch ein abstraktes R sein könnte oder einen Grundrissen.
01:11:41: man kann da ganz viel reindeuten Und ich glaube dass wird uns Neben dem, dass es uns auch digital leichter fällt darin oder damit zu kommunizieren wird den Menschen unsere Identität leichter verständlich machen und darauf freue ich mich.
01:11:58: Super!
01:11:59: Vielen vielen herzlichen Dank für deinen Vertrauen, die schönen Insights und alles Gute auf dem Weg zum einzigen Intermediär am Markt.
01:12:09: Danke Peter hat Spaß.
01:12:10: Sehr gerne danke So, wir sind am Ende des Gesprächs angekommen.
01:12:15: Ich bin total beeindruckt wie sehr du nach einer halben Stunde immer noch sprüßst lieber Markus!
01:12:23: Ich finde gerade das Thema Führung, Management und Verantwortung ein sehr spannendes Thema.
01:12:30: was ich sehr schön fand ist dass ein roter Faden dich begleitet durch den ganzen Weg und es sind die Werte.
01:12:38: Du hast gerade nochmal darauf hingewiesen, dass eigentlich schon in der Familie Werte eine große Rolle spielen und dann eben auch die Frage sozusagen was wir der nächsten Generation geben bei der maximalen Selbstbestimmung und Freiheit ihrer Zukunft zu wählen.
01:12:56: Dass die Werte die Grundlage bleiben für eine großartige Zukunft.
01:13:00: Vielen vielen herzlichen Dank!
01:13:01: Sehr sehr gerne hat Spaß gemacht.
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